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Klarheit · Grundlagen-Wissen

Für wen schreibst du eigentlich?

Zielgruppe verstehen heißt: einen bestimmten Menschen so gut kennen, dass du sein Problem in seinen eigenen Worten beschreiben kannst. Dann denkt der richtige Leser bei deinen Texten: Das bin ja ich.

Einsteiger · 12 Min · 7 Kapitel

Das Warum

Warum eine Zielgruppe?Weil sich niemand von allen gemeint fühlt.

Je breiter du sprichst, desto leiser kommst du an. Sobald du eine bestimmte Person vor Augen hast, bekommt jeder Satz ein Ziel und trifft.

Station 1

Situation

wann das Problem im Alltag auftaucht

Station 2

Schmerz

was wirklich nervt, in eigenen Worten

Station 3

Wunsch

wie es sich stattdessen anfühlen soll

Station 4

Sprache

die Wörter, die der Kunde selbst benutzt

Der Weg

So lernst du deine Kunden kennenZuhören schlägt Raten.

Deine Kunden erzählen längst, was sie bewegt: in Rezensionen, Anfragen und Gesprächen. Du musst es nur einsammeln und in ein klares Bild verwandeln.

Station 1

Zuhören

Rezensionen, Anfragen, Gespräche

Station 2

Sammeln

echte Sätze wörtlich notieren

Station 3

Verdichten

eine Person statt einer Masse

Station 4

Schreiben

in ihren Worten, nicht in deinen

Das Handbuch

Lies dich in Ruhe ein.

Das ganze Wissen zum Thema, aufgebaut wie ein Buch: 7 Kapitel, 12 Min Lesezeit.

Kapitel 01

Was es heißt, deine Zielgruppe zu verstehen

Auf den ersten Blick klingt es logisch: Je mehr Menschen du ansprichst, desto mehr Kunden können es werden. In der Praxis passiert das Gegenteil. Ein Text, der für alle geschrieben ist, klingt wie eine Durchsage am Bahnhof: Jeder hört sie, niemand fühlt sich gerufen. Eine Zielgruppe zu wählen heißt darum nicht, Menschen auszuschließen. Es heißt nur, zu entscheiden, mit wem du zuerst sprichst.

Verstehen geht dabei tiefer als wissen. Zu wissen, dass deine Kunden zwischen 35 und 55 sind und in der Region wohnen, hilft dir beim Schreiben kaum. Verstehen heißt: Du kennst den Moment, in dem das Problem im Alltag auftaucht. Du weißt, was daran wirklich nervt, was sich die Person stattdessen wünscht, wovor sie beim Kauf zögert und welche Wörter sie benutzt, wenn sie mit einer Freundin darüber redet.

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Zum Mitnehmen: dieses Thema als PDF. PDF folgt.

Die logische Reihenfolge

Ein Baustein baut auf dem anderen.

Der Funnel steht selten am Anfang. Erst wenn du weißt, für wen du baust und was du anbietest, trägt der Weg. So gehören die Bausteine zusammen:

Das nimmt dir SynCrate ab

Du kennst jetzt das Warum. Den Weg bauen wir mit dir.